Mittwoch, 22. Dezember 2010

22.12.10

Ich habe ganz vergessen, letzten Freitag einen Blog zu schreiben.
Also.. was ist in den letzten Wochen passiert? Ich habe vom 10.-12.12. eine Theologieexkursion zum Wohldenberg mitgemacht. Das war echt lustig. In der Woche habe ich auch meine Präsentation in Communication Skills gehalten und es war gut. Die Woche darauf war ein Referat über Kirche in der französischen Revolution, das war auch in Ordnung und ein Referat in Systematische Theologie, was auch gut war. Jetzt habe ich erstmal einige Studienleistungen hinter mich gebracht. Wohooo!

Die restlichen habe ich über die vorlesungsfreie Zeit aufbekommen. Das ist vielleicht ein Berg. Ich habe mir einen Plan erstellt, damit ich alles fertig bekomme und trotzdem noch ein bisschen Freizeit habe und bis jetzt klappt es eigentlich ganz gut. Vielleicht ist es doch nicht so viel, wie ich gedacht habe :)

Mein Highlight? Ich hatte viele kleine Highlights die Wochen, habe mich auf Weihnachten gefreut. Alle Geschenke habe ich trotzdem noch nicht. Und am 25.12. muss ich arbeiten.... doof... aber das hat ja nichts mit der Uni zutun.

Jetzt gehe ich erstmal ein bisschen Schlitten fahren, der nächste Blog kommt dann wohl erst 2011 :)

Einen guten Rutsch!

Samstag, 4. Dezember 2010

4.12.2010

Nächster Blogeintrag...
Was soll ich sagen? Das Unileben klätschert so dahin....
Ich habe Montag mein First Assignment abgegeben, für die nächsten Wochen vor Weihnachten stehen noch so einige Referate an und es sieht so aus, als wenn es einige Studienleistungen über Weihnachten zu machen gibt.
Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass es dann ja schon Januar ist... das heißt die ganzen Klausuren kommen. Also werde ich mich wohl über Weihnachten ransetzen müssen und ein bisschen lernen.
Und dann ist das erste Semester auch schon vorbei... Unglaublich wie schnell das ging.
Ich habe schon von ganz vielen gehört, die Englisch oder auch Reli studieren, dass sie aufhören/ aufhören wollen. Kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Wenn man bemerkt, dass es zu schwer ist, okay, aber "das ist nicht das richtige für mich"? Kann man sich das nicht vorher überlegt haben? Natürlich ist das Studium theoretisch, was haben die denn erwartet? Verstehe ich einfach nicht....
Nach 6 Wochen immernoch kein richtiges Highlight. So viel Arbeit, aber was kommt dabei heraus? Ich lerne einfach nichts, was ich für wichtig empfinde. Ich fühle mich "geistig" unterfordert.
Viel zu machen habe ich dieses Wochenende trotzdem. Viel lesen und vorbereiten.
Ich sehe die anderen von STEPin gar nicht mehr, vorallem nicht die international Studierenden... Freue mich schon aufs STEPin Nachtreffen :)

Bis in zwei Wochen!

Samstag, 20. November 2010

Nach 4 Wochen Vorlesungen

Soweit ich weiß, ist mal wieder ein Blog fällig.
Diesmal haben wir gar keine Email bekommen... ;)

Was gibts zu erzählen?
Ich muss zu Montag für Academic Writing einen Artikel haben, der meine These bestärkt. Mein Thema ist ein Film, "Adam's rib". Ich habe keine These! Ich habe viele Ideen für Thesen, aber dazu finde ich keine Artikel, aus den Artikeln die ich habe, lässt sich schlecht eine gute These formulieren.
Nächste Woche müssen wir das ganze als ersten Teil der Studienleistung abgeben. Ich merke schon, es ist wie in der Schule. Alles muss ich auf den letzten Drücker machen! Ich ärgere mich über mich selbst!

Ansonsten läuft das Studium irgendwie... Ich verbringe jetzt viel Zeit damit vor- und nachzuarbeiten. Habe jetzt schon Panik, wenn dann in fast jedem Seminar eine Klausur ansteht... Aber es ist wohl so wie im Abi: Zuerst denkt man das ist unmöglich und irgendwie ist es doch machbar.
Mir fällt gar nicht ein, was ich noch schreiben könnte...
Ich sehe nur sehr selten STEPin Leute.
Letzte Woche Donnerstag war ich mit Mohamed in der Mensa und ich glaube sein Studium ist echt hart. Er verbringt so viel Zeit mit lernen. Das hält sich bei mir ja zum Glück noch in Grenzen.
Aber jetzt werde ich mich weiter an die Artikelsuche machen und beten, dass mir die Erleuchtung kommt!
Bis in zwei Wochen!

Samstag, 6. November 2010

Nach 2 Wochen Vorlesungen

Okay.... die Euphorie hat sich gelegt!!
Ich habe keine Ahnung WANN ich noch irgendetwas anderes tun kann als Lesen. Lesen über die Namenslosigkeit Gottes (die 40 Seiten hätte ich auf 10 komprimieren können), lesen über die frühe Kirchengeschichte (who cares??), lesen über Poetry und was Literatur ist, lesen, lesen, lesen...
Ganz ehrlich frage ich mich auch schon, ob der nicht allzu gute Ruf der Hannoverschen Uni vllt doch nicht von ungefähr kommt.... gerade wenn ich an einige Dozenten denke. Die wollen mir etwas über die englische Sprache beibringen? Wenn sie sie selbst noch nicht einmal gut beherrschen? Wie soll das gut gehen?
So etwas macht mich wütend, wir zahlen viel Geld, für was nochmal??
Aber ich habe die Uni ja nicht wegen ihrer tollen Dozenten ausgewählt, sondern weil sie nahe an Hildesheim ist... Warum beschwere ich mich?
Ich strenge mich an, versuche noch alles perfekt zu machen, alles aufzuarbeiten, wo die Dozenten nicht in der Lage waren es ordentlich zu vermitteln und ich frage mich allen ernstes: Was machen die Leute, die "wirklich" harte Fächer haben. Englisch und Theologie sollten ja nun wirklich nicht allzu viel Zeit beanspruchen. Jedenfalls in Kombination nicht.
Die Leute die ich kennen gelernt habe sind aber nett :) Ich glaube wir werden eine schöne Zeit zusammen haben.
Am Donnerstag war ich zum ersten Mal in der Contine und habe Hähnchen, Kartoffeln und Gemüse gegessen. Es war... okay.... und es war ziemlich voll. Vielleicht gehe ich das nächste Mal doch wieder in die Hauptmensa. Je nachdem, wie das Wetter ist.
Ja, ich glaube das Wetter deprimiert mich etwas. Regen, Wind und es ist dunkel. Deswegen bestimmt die düsteren Gedanken.
Der nächste Blogeintrag wird garantiert wieder positiver!
Bis bald!

Sonntag, 24. Oktober 2010

Die Orientierungswoche

Hallo!!
Morgen gehts los mit den Vorlesungen!! Ich bin aufgeregt! Aber eher so ein Vorfreude-aufgeregt.
Morgen steht "Academic Writing" und "Biblische Theologie" auf dem Stundenplan.
Die undurchsichtige Wolke, die sich um das Studium umgeben hat, hat sich mit letzter Woche endlich vollständig aufgelöst. Ich bin also jetzt in alle wichtigen Kurse eingeschrieben (puuh!!) und weiß auch wo ich hin muss, kenne die ersten Leute. Ich mag Hannover und Studieren immernoch ;)
Von Englisch aus haben wir einen Kneipenabend gemacht, der zwar nur aus 2 Kneipen bestand, aber es war trotzdem ganz lustig. Mit den Theologen habe ich an einer Ralley rund um die Schlosswenderstr. teilgenommen, das hat auch viel Spaß gemacht. Anschließend gab es Bratwürste und Salate for free. Sehr nett :)
Eigentlich habe ich mir vorgenommen ohne Vorurteile und alles in die Seminare zu gehen, aber "Academic Writing"? Klingt verdammt nach "Facharbeit auf Englisch" schreiben lernen. Ich hoffe sehr, dass die Dozenten nett sind. In der Schule hatte ich einen ganz tollen Englischlehrer, der jedes noch so uninteressante Thema spannend gemacht hat, wie wird das hier sein? Ich muss es für mich selbst spannend machen.. jaja, ich weiß... ;)
"Biblische Theologie" klingt da schon seeehr viel vielversprechender! Freue mich echt riesig darauf! Ich glaube das ist total mein Ding.

Nach wie vor bin ich davon genervt, so weit weg zu wohnen. Eine Stunde Hinfahrt, eine Stunde Rückfahrt... und dann abends noch auf Partys nach Hannover kommen? Nichts trinken um mit dem Auto wieder zurückzufahren? Oje, oje, mal sehen, wie sich das alles ergibt...
Trotzdem vermisse ich meine STEPin Leute.... :(

In 2 Wochen kommt der nächste Blog. Ich bin gespannt, ob er noch so euphorisch sein wird, wie dieser hier.
Tschüüüüssi!!

Freitag, 8. Oktober 2010

Evaluation...

Heute war der letzte Tag des Kurses... :'-(
Ich bin ziemlich traurig, dass es jetzt vorbei ist. Der Tag hat mir gefallen, wir haben ein Wake up gemacht und viel mit Plakaten und bunten Farben gearbeitet.
Nun sollen wir nur noch alle 2 Wochen einen Blog schreiben... ich hoffe ich denke dran! Ich glaube ich sollte es mir in den Terminkalender schreiben.
Danach war die Stadtralley. Der Anfang war sehr unorganisiert, denn uns wurde gesagt, wenn wir um 13:30 da sind, können wir Gruppen machen und sofort starten. Wir waren 13:30 da, mussten aber warten, uns anstellen und wurden in Gruppen eingeteilt. Sehr verwirrend. Soooo viele neue Studenten waren da!
Jetzt bin ich zu Hause angekommen und bin sehr, sehr müde. Morgen muss ich wieder früh aufstehen, um zu dem Brunch zu gehen, abends ist die internationale Party.
Ich hoffe, dass viele vom STEPin Programm kommen werden :)
Montag darf ich endlich wieder ein bisschen ausschlafen. Ich glaube, dass habe ich bitter nötig.

Bis in zwei Wochen :)

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Zeitmanagement

Heute war unser letzter "richtiger" STEPin Tag. Wir haben von Frau Beckers (?) etwas über Zeitmanagement gehört und mir ist bewusst geworden, dass ich mich in allen Dingen eigentlich viel schlechter einschätze, als ich eigentlich bin. Auch wenn es ziemlich nach "Streber" klingt (was ich ja nun eigentlich überhaupt nicht bin), habe ich mir zu Schulzeiten die wichtigen Sachen nach jeder Unterrichtsstunde zuhause noch einmal angeguckt und dann vor der nächsten Stunde wiederholt... So sollte es sein- haben wir gelernt :)
In der "Was haben wir gelernt-was nehmen wir mit"- Runde am Ende haben wir ihr alle gesagt, dass wir den ersten Tag nicht sooo gut fanden. Frau Beckers (?... ich sollte einfach Jennifer sagen!) hat gesagt, dass es ihr an diesem Tag nicht gut ging und sie einfach versucht hat, ihr Programm durchzuziehen.
Irgendwie tat mir das ein bisschen Leid. Ich muss an das interkulturelle Training denken, jeder Mensch bringt auch seine "Laune" mit in ein Gespräch und ich hätte sie nicht gleich in die Schublade "Langweilig" schieben sollen.... Sorry for that, Jennifer!
Nach dem Time Management gings ab zur Info Messe für die ausländisch Studierenden. Das war ein Chaos! So ein kleiner Raum und sooo viele Leute!
Als meine Schicht anfing, war schon fast nichts mehr los, aber wir hatten trotzdem viel Spaß.

Nicht so gut an dem Tag war, dass wir um 8:30 angefangen haben... das war nicht das Problem, aber ich dachte: Schlaf ich ne halbe Std länger und fahre von Sarstedt aus... ich wusste ja nicht, dass da um die Uhrzeit wirklich keine Parkplätze frei sind... aus Angst den Zug zu verpassen bin ich falsch herum in eine Einbahnstraße gefahren und habe mich vor irgendwelche Mülltonnen gestellt.
Gefallen hat mir also, dass das Auto am Ende des Tages noch da war.... ;)

Ich freue mich auf morgen! Stadtralley... schade, dass wir 4er Gruppen bilden müssen und nicht eine 32-Mann gruppe sein können ;)

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Arbeitstechniken

Heute war ein schöner Tag! Das Wetter war sehr schön und ich hatte gute Laune! Der Kurs, den wir mit Frau Becker (?) hatten war auch wider aller Erwartungen gut! Ich habe zum ersten Mal in diesen zwei Wochen wirklich was komplett Neues gelernt...
Ich bin wirklich keine sehr gute und schnelle Leserin, deswegen haben mir die Tipps, wie man schneller lesen kann, wie man herausfiltert, was wichtig ist (ohne das ganze Buch zu lesen) usw. sehr geholfen und ich werde es bestimmt zu Hause üben!
Die Dozentin kam mir dieses Mal viel lockerer vor, als Freitag und sie hat sogar einige Witze gemacht :)
Meiner Meinung nach hat sie manchmal zwar für einige Dinge etwas zu lange gebraucht, ist abgeschweift, aber das war nicht so oft wie das letzte Mal.
Ich fand der ganze Tag war ein kleines Highlight :) Wir haben schöne (sagt Eileen ;)) Fotos gemacht, haben auf der Mensaterasse gesessen (wir hatten ja ausnahmsweise 1 1/2 Std Pause :)) und der Unterricht war gut.
Ein rundum schöner Tag.
Ich freue mich auf morgen... ich hoffe, dass ich an mein T-Shirt denke....

Dienstag, 5. Oktober 2010

Lese- und Schreibtechniken im akademischen Kontext

Der Tag heute im Allgemeinen war echt gut! Obwohl ich heute einmal quer durch den ganzen Bahnhof gerannt bin (um dann festzustellen: falsches Ende) und die Treppe heruntergefallen bin, bin ich schon mit guter Laune angekommen.
Zuerst hatten wir Unterricht bei Frau Monika. Der Teil hat mir nicht gefallen. Ich fand es sehr wichtig, wie das Deckblatt einer Seminararbeit/ Hausarbeit aussieht, ich glaube alle von uns haben es auf Anhieb falsch gemacht, aber das war auch schon der Einzige Lernerfolg in drei Stunden. Auch wie man eine Einleitung schreibt, ist sicherlich wichtig, aber die Technik wie Frau Monika versucht hat uns das ganze näher zu bringen, hat mir nicht gefallen. Anstatt zuerst ein "gutes" Beispiel zu bekommen, haben wir zwei nicht so gute bekommen und sollten die Fehler finden. In meiner Gruppe waren Rahel, Andrea und Mustafa. Auf Mustafas Feststellung/ Frage wie er bei der Aufgabe vorzugehen hat, weil er Schwierigkeiten hat gut/ schlecht zu bewerten, hat Frau Monika geantwortet: "Bis jetzt haben es alle Ausländer geschafft."  Auf diesen Satz habe ich total allergisch reagiert, denn meiner Meinung nach, hat sie diese Frage damit "negativ".... oder eher gar nicht beantwortet!  Das Gleiche habe ich in Amerika auch gehört: "Alle Austauschschüler bisher haben es geschafft."... als wenn ich die einzige Blöde bin! Ich hatte Schwierigkeiten Frau Monika danach noch ernst zu nehmen.
Auch hat sie erzählt, dass wir uns in den anderen Kursen über zu wenig Praxis beklagt haben, sie uns Praxis anbiete und wir uns jetzt über zu wenig Theorie beklagen würden. Unter Praxis verstehe ich aber nicht irgendeine praktische Aufgabe, sondern sie sollte schon durchdacht und auch für international Studierende sinnvoll sein. Mit "falschen" Beispielen anzufangen, und dann die "richtigen" am Ende auszulassen, ist ganz sicher niemandem geholfen.
Ich bin froh, dass wir viele Kopien bekommen haben und dass ich mir die Informationen zuhause noch einmal alleine durchlesen kann.
An diesem Vormittag hat Mohammed mir beigebracht, wie man Papierflieger bastelt, die richtig gut fliegen. Bei mir klappt es allerdings noch nicht so gut wie bei ihm.

Der zweite Teil des Tages war gut! Herr Swinehorst war sehr, sehr nett und ich halte ihn für einen sehr kompetenten Dozenten. Er hatte eine angenehme Stimme und es war leicht ihm zu folgen und zuzuhören. Bei ihm haben wir eine Vorlesung über Soziologie angesehen und mussten nebenbei Notizen machen. Vorher war mir noch nicht so klar, dass das bei mir eigentlich ganz gut funktioniert und ich ein gutes System beim Notieren habe! Soziologie finde ich allgemein sehr spannend und es hat Spaß gemacht, die Vorlesung zu hören.
Ich hoffe ich habe im Studium auch so gute Dozenten wie Herrn Swinehorst.

Morgen steht work techniques mit Frau Lena Meyer-Landrut auf dem Programm. Wir alle freuen uns schon ganz doll auf sie ;)
Aber falls es wieder einschläfernd wird, habe ich ein ganz tolles Buch herausgesucht (da wir ja eins mitbringen sollen, was wir eventuell später im Studium brauchen werden). Dann kann ich darin ein bisschen herumblättern.

Ich mag alle Leute aus unserem STEPin Kurs total gerne und finde es sehr traurig, dass Freitag schon der letzte Tag ist! Kann die Zeit vielleicht stehen bleiben?
Jetzt kommt mir die ganze Studium-Angelegenheit auch noch sehr familiär vor, ich habe schon ein bisschen Respekt vor dem, was dann "wirklich" auf mich zukommt.
Ich hoffe sehr, dass es irgendwie möglich ist über STEPin hinaus noch in Kontakt zu bleiben, es wäre so schade so viele tolle Menschen kennen gelernt zu haben und sie dann wieder aus meinem Leben verschwinden zu lassen....

Montag, 4. Oktober 2010

Wissenschaftliches Arbeiten im Web

Heute haben wir Citavi erklärt bekommen. Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll. Es sieht alles gar nicht so einfach aus, als es uns erklärt wurde. Und was passiert, wenn der Computer abstürzt/ kaputt geht? Dann habe ich so viel Arbeit gehabt und habe nichts mehr. Ich glaube was so etwas angeht bin ich sehr "Old School" und drucke mir die Dinge lieber aus, markiere auf dem Blatt Papier und nicht virtuell. Außerdem habe ich ja Freitag gelernt, dass ich der visuelle Typ bin, und verschiedene Farben, meine eigene Handschrift für Notizen brauche ;)
Ich glaube Citavi probiere ich dennoch mal aus, vllt hilft es ja doch...
Der zweite Teil des Tages bestand aus wissenschaftlichem Arbeiten im Web. Was ich davon halten soll, weiß ich auch hier nicht. "Delicious" ist meiner Meinung nach komplett überflüssig. Wenn ich mir einen Link merken will, dann schreibe ich ihn mir auf oder so, dazu brauche ich keine Website.
Google docs ist vielleicht ganz sinnvoll, wenn man eine Gruppenarbeit macht. Fand ich schon ganz interessant, wobei es nun auch nicht zwingend notwenig ist.
Was ich wirklich gut fand, war die "Dropbox". Wenn ich also etwas speichere, dann ist es nicht nur auf meinem Computer, sondern auch im Internet. Wenn der PC abstürzt, dann ist es nicht einfach verschwunden, sondern trotzdem noch gespeichert. Oder ich bin an einem anderen Computer und und kann trotzdem auf meine Sachen zugreifen. Das ist sicher nützlich.

Allgemein haben mich diese ganzen Anglizismen genervt, die heute benutzt wurden. Wenn es zu einem besseren Verständnis für die international Studierenden führen würde- kein Problem, ich liebe englisch, aber in unserer heutigen Gesellschaft werden ja nur noch solche Ausdrücke benutzt, wenn es um Computer geht. Aber so ist es nunmal... ich finde der Tag war heute etwas für Computerfreaks. Klar, lässt sich so bestimmt einiges erleichtern, aber ich brauche das nicht. Man kann sich das Leben mit irgendwas immer irgendwie erleichtern... es gibt Payback Karten, Abos, Mitgliedschaften, Mensa Karte, iPhones, ..., ... aber ich denke ich muss nicht alles mitmachen...
Mein Highlight des Tages war die Mittagspause. Ich hatte seeeeehr doll Hunger und das Essen hat gut geschmeckt :) Ich hatte sogar Zeit um noch einen Moment sitzen zu bleiben :)
Und ich bin einen Zug später gefahren und komme trotzdem noch pünktlich! Das heißt ich kann eine halbe Std länger schlafen :)

Freitag, 1. Oktober 2010

Lernstrategien & Fußballspiel!

Wow! Es ist gleich halb 1 und mein Kopf raucht.
Das war ein wirklich anstrengender Tag, von 6 Uhr bis Mitternacht auf den Beinen zu sein, ohne nach Hause zu fahren. Aber es hat sich gelohnt...
Zuerst hatten wir Unterricht... Als die Dozentin reinkam, dachte ich: "Die sieht aus wie Lena Meyer-Landrut". Eigentlich ganz nett. Nett war sie bestimmt, aber ihre Art zu unterrichten war nicht mein Fall.
Die Zeit bis zur Mittagspause zog sich hin und mir sind immer wieder die Augen zugefallen. Um das zu vermeiden habe ich 1/4 meines DIN A4 Namensschildes rot angemalt. Ich hoffe die Dozentin ist mir nicht böse, es war ihr Stift ;)
Wir sollten aufschreiben, was wir von dem Seminar erwarten und die Analyse hat sich sehr in die Länge gezogen. Ich bin allgemein kein Freund von Fragen wie "Und wie fühlst du dich, wenn du das tust?" oder "Welche Emotionen weckt das in dir?" Meiner Meinung nach hat sie auch Fragen nicht richtig beantwortet; wenn sie ihr nicht ins Konzept gepasst haben, wurden sie einfach übergangen. Viel zu oft fiel der Satz: "Darauf kommen wir später noch einmal zurück" oder "we get back to this later"
1. Frage: WANN kommt denn endlich das Thema was wir jetzt machen? Oder sind wir schon mittendrin? Es kam mir so vor, als würde alles "später" kommen....
2. Für wie viele Sachen haben wir denn später Zeit?
In der Mittagspause habe ich mich ausgetauscht und war froh, dass es vielen aus unserer Gruppe so erging. PANIK! Die gleiche Dozentin werden wir noch an zwei weiteren Tagen haben! Ich glaube da werde ich mir etwas zum Kauen mitnehmen, wie Gummibärchen oder so, dann hat mein Körper was zu tun und ich muss nicht irgendwelche Stifte verschwenden.
Nach der Pause war es auszuhalten, ich hatte Kaffee getrunken und war aufgeweckt, motiviert und, ich glaube wir alle, waren ein bisschen albern, haben viel gelacht und gekichert und die Dozentin war irritiert. Ein bisschen tat sie mir Leid.
Vielleicht war es nicht direkt "neu", aber ich glaube das nächste Mal, wenn ich etwas auswendig lernen muss versuche ich mir eine Geschichte dazu auszudenken. Ich habe es schön öfter gehört, aber nie tatsächlich ausprobiert. Vielleicht mache ich es manchmal schon unterbewusst?
Das ich ein visueller Typ bin habe ich mir gedacht, aber es wurde mir heute bestätigt :)
Also hatte der Kurs heute durchaus die ein oder andere positive Seite.
Das unsere Gruppen gemixt wurden hat mir auch gefallen, so lernt man endlich mal den anderen Teil der Gruppe kennen :)
Um kurz nach 19 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum Fußballspiel gemacht. Ich bin kein Fußballfan und ich habe versucht nachzuvollziehen, was daran sooo spannend sein kann, wenn ein paar Jungs dem Ball hinterherrennen. Aber ich bin ja für alles offen und mag das Feeling.
Ein weiteres kleinen Highlight war meine Zugrückfahrt. Ich habe neben zwei Jungs aus Einbeck gesessen, die zwar angetrunken waren, aber sehr nett und höflich. Wir haben uns 20 min gut unterhalten, im wahrsten Sinne des Wortes über Gott und die Welt.
Ich gehe mit einem Lächeln ins Bett!

Gute Nacht und bis morgen im Heidepark!!

Donnerstag, 30. September 2010

Effektiv sprechen und präsentieren

Heute haben wir effektiv sprechen und präsentieren gelernt.
Unsere erste Dozentin kommt aus der PtB und war sehr, sehr nett. Das Thema hatte ich schon so, so oft in der Schule, dass ich die Theorie jemandem perfekt beibringen könnte, nichtsdestotrotz sieht es in der Praxis immer etwas anders aus. Auch wenn ich manchmal ein Problem mit Präsentationen habe war ich froh, dass wir heute sehr praxisorientiert gearbeitet haben, denn vor Leuten sprechen und präsentieren muss man einfach üben, üben, üben.
Auch ist es sehr beruhigend, dass ich die Dinge, die ich in der Schule über Präsentationen und Referate gelernt habe, genau so auch im Studium funktionieren.
Mir hat, auch wenn es jetzt keiner glaubt, der Einstieg in den zweiten Teil des Tages gefallen. Diesmal waren es zwei Dozentinnen und wir mussten einen Begriff ziehen, über den wir spontan ein paar Minuten sprechen sollten. Ich hatte "Wetter". Jetzt fällt mir dazu ziemlich viel ein, aber spontan vor allen anderen ging es mir nicht so. Ich war sehr, sehr aufgeregt, aber auch hier gilt: Übung macht den Meister.
Zum Ende wurde es allerdings etwas langweilig, wahrscheinlich weil wir das meiste am Morgen schon gehört haben.
Alles in allem war der Tag ganz gut, Fotos habe ich nicht geknipst, aber etwas Neues habe ich gelernt: Die Hymne von Hannover 96 und dass der Verein so heißt, weil er 1896 gegründet wurde.
Ein kleines Highlight war die Gruppenarbeit mit Marion, Charlie und Shanty und unsere Auflistung der verschiedenen Worte mit "halten", die alle eine andere Bedeutung haben: hinhalten, fernhalten, zuhalten, abhalten, verhalten, zurückhalten, vorenthalten, ...
Das war echt lustig und Marion hat recht: Deutsch ist als Fremdsprache tatsächlich nicht leicht!

Dienstag, 28. September 2010

Interkulturelles Training

Heute war interkulturelles Training angesagt.
Gertrud, unsere "Leiterin" war nett, lustig und hat uns sehr herzlich begrüßt. Die Begrüßung war auch mein Highlight des Tages. Meine Aufgabe war es, jeden mit einem Kuss auf die linke Wanke zu begrüßen. Es war interessant zu sehen, wie die verschiedenen Menschen darauf reagieren. Am Leichtesten fiel es mir mit den Deutschen. Ich hoffe nicht, dass ich damit irgendjemanden "offended" habe - es war ja nur ein Spiel!

Neu war mir, ganz ehrlich gesagt, gar nichts. Durch meinen Auslandsaufenthalt hatte ich viele "interkulturelle Trainings", aber ich denke durch die Spiele haben wir uns alle ein bisschen besser kennen gelernt.

Was würde ich anders machen? Mmmmh.... ich denke es war in Ordnung so, wie es war, Gertrud hat das ganz toll gemacht! Einige Dinge wurden mir etwas in die Länge gezogen, aber ich denke das lässt sich einfach meistens nichts besser regeln, weil jeder seine Meinung äußern möchte, jeder vielleicht auch die Frage etwas anders versteht.

Fotos habe ich nicht gemacht - ich habe meine Kamera vergessen.... ;)

Bleibt noch zu sagen, dass ich mich heute richtig gut in Hannover zurechtgefunden habe und überpünktlich war :)
Mit meinem Blog komme ich allerdings noch nicht zurecht, ich bin froh, dass ich nun weiß wie man etwas postet, wie ich die anderen hinzufügen kann, ist mir leider noch nicht so klar...

Bis morgen!

Montag, 27. September 2010

27.09.2010

Heute war der 1. Tag des STEPin Programms und ich habe so viele Informationen bekommen, dass ich mich frage, wie ich ohne diesen Kurs jemals den Studienanfang gemeistert hätte.
Die anderen Teilnehmer und die Leiter sind sehr nett und ich freue mich die 2 Wochen mit allen zu verbringen.
Eher nervig war aber das Wetter, bei dem die Campusralley, die ansonsten sicher Spaß gemacht hätte, in einem matschigen Ausfüllen des Pflichtfragebogens geendet hat.
Außerdem bin ich heute zum ersten Mal alleine Bahn gefahren und habe mich gefühlt wie beim Schulanfang- wo, wann, wie, wohin...

Bis morgen!